Ironman Florianapolis – Brasilien

Frühzeitige Qualifikation für den Ironman Hawaii geschafft!

Mit den beiden zweiten Plätzen bei Ironman Malaysia und Western Australia Ende letzten Jahres hatte ich schon viele Punkte auf der Ironman Profi Weltrangliste (Kona Pro Ranking).
Am vergangenen Wochenende bin ich beim Ironman Brasilien in die Ironman Saison 2017 gestartet. Mit dem 6. Platz bei den hochdotierten Ironman Lateinamerika Meisterschaften werde ich nun auf Rang 12 des Kona Pro Ranking geführt. Somit ist mir zum Stichtag Ende Juli einer der 28 Startplätze im Profifeld sicher. Darüber freue ich mich sehr!

 

 

Das Rennen
Die Wettervorhersage hatte leider Recht – es wurde ein regenreicher Renntag in Florianopolis. Das Wetter konnte ich nicht ändern, ich war darauf vorbereitet und versuchte das Beste daraus zu machen.
Um 6:50 Uhr fiel der Startschuss für uns Profifrauen. Wir liefen vom nassen Strand ins nur noch ein wenig nassere Meer. Ich kam vernünftig durch die Brandung und machte mich auf den 3.8 km langen Weg zu meinem Rose Aero Flyer. Das Meer war recht ruhig und mein Schwimmen war richtig gut! Ich kam nach 55 Minuten mit nur 7 Minuten Rückstand auf die schnellste Schwimmerin dicht gefolgt von 6 anderen Athletinnen aus dem Wasser. Eine gute Schwimmleistung für mich! Vor zwei Jahren war der Rückstand auf dieselbe Athletin zweistellig. Das tolle Equipment von Aquasphere und das gute Training unter den wachsamen Augen von Ute Mückel und Tim Spiwoks trägt langsam aber sicher Früchte.

 

Auf dem Rad habe ich dann auf den nassen Straßen ab km 30 vermehrt Druck gemacht. Ich konnte den Rückstand auf die Spitze kontinuierlich reduzieren, konnte mich aber nicht von meinen Mitschwimmerinnen absetzen. Erst bei km 140 hat es dann geklappt, eine Lücke auf zu machen und meine Mitschwimmerinnen ein wenig auf Distanz zu halten. Die schnellste Radzeit des Tages reichte aber nicht für einen „Monstermove“. Dafür konnte ich mich einfach zu spät von der Gruppe lösen. Nach 4:51 h Fahrtzeit kam ich als 3. Frau mit 3 Minuten Rückstand auf die Spitze und 4 Minuten Polster auf die nächsten Mädels in der Wechselzone an. Ich habe in der Vorbereitung aus zeitlichen Gründen das Radtraining etwas hinten angestellt, daher bin ich mit dieser Performance zufrieden. Die schnellste Radzeit in einem Top besetzten Rennen muss man auch erst mal auf den Asphalt bringen!

                Credit: Wagner Araujo

Auf dem abschließenden Marathon ging an der Spitze zunächst die Post ab. Das Tempo der beiden Führenden und der Mädels hinter mir war sehr hoch. Ich habe mich davon nicht aus der Ruhe bringen lassen und bin in meinem Tempo sehr gleichmäßig gelaufen. Die teils 7 Minuten Rückstand auf die Top 3 haben sich in der zweiten Hälfte wieder deutlich reduziert, aber ich konnte die Lücke nicht mehr schließen. Es war ein sehr knappes Rennen und es reichte zum Schluss „nur“ für den sechsten Platz. Zum einen ist es schade, dass ich meine Beine nicht noch ein wenig schneller über die brasilianischen Straßen schwingen konnte, aber ich freue mich sehr über eine neue persönliche Laufbestzeit von 3:09 h auf der nicht einfachen Strecke. Das ist eine tolle Leistung für mich! Im Ziel war ich – wie den ganzen Tag schon pudelnass und habe allen, die zuhause am PC mitgefiebert haben, dankbar und glücklich zugewinkt.
Mein Hauptziel, die Quali für Hawaii dingfest zu machen, habe ich erreicht. Allerdings hätte ich mich schon gern etwas weiter vorne im Feld gesehen.

 

 

 

 

Mein Fazit:

“Mit meiner Leistung bin ich zufrieden, mit meiner Platzierung muss ich mich noch etwas anfreunden!“
Aloha, Eure Mareen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

My conclusion:

“I am happy with my performance and still have to make friends with the position I ended up!“
Aloha, Mareen

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